Unsere Geschichten

Positive eating

By 28 Januar 2019 März 21st, 2019 No Comments

Auf diesen Zucker

müssen Sie nicht verzichten

Wie kommen wir dazu, Ihnen die süßen Freuden Ihres Urlaubs zu vermiesen. Nein, das tun wir nicht. Deshalb sagen wir auch nicht: Essen Sie weniger Zucker! Wir sagen: Essen Sie den besseren Zucker! Denn: Alternativen gibt es. Wir haben darauf ein ganzes Konzept aufgebaut: Positive Eating, für einen Genuss ohne Verbot und Verzicht. Probieren Sie’s.

Dr. Johannes Coy, ein deutscher Biologe und Krebsforscher, hat uns auf die Idee gebracht. Er war Gast im Hotel Tirler. Hotelier Hannes Rabanser kam ins Gespräch mit ihm: „Ich rede gerne mit den Leuten, frage, was sie tun und wie sie leben.“ Mit Coy dauerte es länger, als dieser ausholte und erzählte, es deute viel darauf hin, dass moderne Krankheiten sich auf einen gemeinsamen Ursprungszeitraum zurückführen lassen. Napoleon sei Schuld. Er habe, um seine Soldaten zu stärken, angeblich massenhaft Zuckerrohr importieren lassen. „Du wirst sehen, wir werden bald unsere Medizinbücher umschreiben müssen“, prophezeite Coy. Es könnte sein, dass es jetzt so weit ist.

Zucker hat einfach zu viel bitteren Nachgeschmack. Zu diesem Schluss kommen immer mehr Forscher. Über Übergewicht und faule Zähne konnten wir noch seufzen. Nun wird freier Haushaltszucker gleich in mehreren Studien als möglicher Auslöser genannt für Krebs, Depression und neuerdings sogar Alzheimer.

Eine Menge Zucker: 5 bis 10 Teelöffel sind genug.

Vor einigen Jahren bereits schlug die Weltgesundheitsorganisation WHO Alarm: Fünf bis zehn Teelöffel Zucker am Tag sind ausreichend, sagt die WHO. Außerdem zu vermeiden: Dauerstress, schlechte Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel.

Alternative Zucker: Unsere Küche denkt um.

Bewegung kriegen Sie bei uns auf der Alm genug. Wenn Sie wollen. Den Stress dürfen sie unseretwegen gerne im Tal zurücklassen. Und um die gesunde Ernährung kümmern wir uns. „Es passt nichts anderes zu uns“, befindet Hannes Rabanser. Gluten- und laktosefreie sowie vegetarische Gerichte sind für uns selbstverständlich, wenn möglich, ziehen wir auch die Kräuter für unsere mediterrane und traditionelle Südtiroler Küche im hauseigenen Garten. „Wir haben acht Beete mit Rosmarin, Minze, Schnittlauch“, zählt Hannes Rabanser auf, „nur die Petersilie hat es bis jetzt hier oben nicht geschafft.“

Und Kuchen, Eis, Desserts? Keine Sorge, bei uns wird nicht gefastet. Unsere Köche süßen nur anders. So zuckern wir unseren Kaiserschmarren mit aus Rübenzucker gewonnener Isomaltulose und verwenden häufigGalactose, einen natürlichen Einfachzucker, der in der Muttermilch aller Säugetiere vorkommt und sogar zahnschützend wirkt. Mit Trehalose, einem natürlichen Zweifachzucker, machen wir unser Eis cremiger. Gebacken wird bei uns mit Tagatose, die aus Milchzucker extrahiert wird und auch von laktoseintoleranten Menschen vertragen wird.

Auf und ab im Blutzuckerspiegel: Gut ist, wenn er langsam steigt.

Es gibt alternativen Zucker, der gut tut, sagen Wissenschaftler wie Johannes Coy. Coy gilt als Vertreter der biologischen Krebsbehandlung und sorgt als Buchautor immer wieder für Diskussion. 1995 entdeckte er am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) das TKTL1-Enzym, das den Zuckerstoffwechsel in aggressiven Krebszellen steuert.

Coy hat uns im Tirler von den positiven Effekten der oben genannten Zuckeralternativen überzeugt: Anders als der üblich Haushaltszucker versorgen Isomaltulose, Trehalose, Galactose und Tagatose das Gehirn und unsere Muskeln gleichmäßig und langanhaltend mit Zucker. Es komme also nicht – wie beim Rohrzucker – zu einem schnellen und starken Blutzuckeranstieg und Insulinausstoß. Das mache den Körper nachhaltig leistungsfähiger und verhindere gleichzeitig die Fettbildung aus überschüssigem Zucker, sagt Coy.

Zu viel Information auf einmal? Zu viele Fragen offen? Hier haben wir ein paar Artikel für Sie gesammelt, die vielleicht weiterhelfen können.

Bei uns im Hotel liegt eine umfassende Infomappe für Sie bereit. Bisher wird sie viel gelesen. Warum wir das wissen? „Ich lege die Infomappe auf eine besondere Weise hin“, sagt Hannes Rabanser. Im Laufe eines Tages schiebt er sie immer wieder in die Ausgangslage zurück, lacht er: „Weil sie ständig anders liegt.“

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