Unsere Geschichten

Tirler-Wasser

By 29 Januar 2019 Februar 5th, 2019 No Comments

Unser Mineralwasser

fließt vom Berg

Das Wasser kommt im Hotel Tirler von oben. Hotelier Hannes Rabanser zeigt aus dem Fenster in den Curasoa-Wald hinauf. Eine einzige hoteleigene Bergquelle speist Duschen, Küche, Spa und Schwimmbad. Echter kann Mineralwasser nicht sein.

„Wir haben nur unser Wasser, wir haben kein anderes“, sagt der Hotelier. Regelmäßig wird das Wasser untersucht. Das biologische Labor des Landesinstitutes für Umwelt und Wasserressourcen in Bozen überprüft die Wasserqualität: „Die Biologen sind jedes Mal überrascht von der Reinheit der Quelle“, sagt Hannes Rabanser stolz. Viel zu schade, um das Wasser einfach fließen zu lassen.  

Das Tirler Wasser ist von Natur aus basisch; man sagt ihm nach, dass es den Körper entschlackt, indem es Schadstoffe aufnimmt und dem Organismus damit hilft, sich von Giftstoffen zu reinigen.

In einem Schluck: Das Tirler Kräuterwasser oder die Seiser Alm im Glas

Bestellen Sie es einfach bei Tisch oder probieren Sie zwischendurch. Ist Ihnen pures Quellwasser zu eintönig? Wir haben erfolgreich experimentiert: Eine aromatische Note geben wir unserem Wasser, indem wir Alpenkräuter darin ziehen lassen. So entsteht das Tirler Kräuterwasser. Wir verwenden dafür ausschließlich heimische Heilkräuter: Frauenmantel, in der Volksmedizin bekannt, weil es Kopfschmerzen und Frauenbeschwerden lindert, die beruhigende und entspannende Zitronenmelisse, den belebenden Rosmarin, die erfrischende Römische Minze und den krampflösenden Bergthymian.

Die Sorgfalt steckt im Detail. Die Bäuerinnen am biologisch bewirtschafteten Pflegerhof in Seis trocknen die Kräuter bei niedriger Temperatur, erzählt Hannes Rabanser, „damit die Essenzen erhalten bleiben“. Bei der Zubereitung des Tirler Kräuterwassers im Hotel werden die Kräuter dann in der Karaffe mit heißem Wasser geschockt. „So gehen die Poren auf“, weiß Hannes. Danach werden die Kräuter mit dem frischen Tirler Quellwasser aufgegossen.

Aus einem Guss: Tirler Wasser für die hauseigene Pflegelinie

Kalt duschen müssen Sie nicht, wenn Sie im Tirler wohnen. Aber Achtsamkeit aus einem Guss, innen wie außen, das sollte schon sein, finden wir. So wird unsere hauseigene Kosmetiklinie zwar in Deutschland hergestellt, das dafür verwendete Wasser kommt jedoch aus der Tirler Quelle. „Dafür liefern wir unser Wasser eigens vom Berg ins Labor“, verrät Hotelier Hannes Rabanser.

Besondere Energie: Im Schutz des Dolomitgesteins

Das Tirler Wasser entspringt, so haben es Geologen bestätigt, direkt am Fuß der Rosszahn-Gebirgskette, die zum Rosengartengebiet rund um das Tierser Alpl gehört und damit Teil des Dolomiten Unesco Welterbes ist, jenes Korallenriffs, das vor 250 Millionen Jahren aus dem warmen Tethysmeer aufstieg.

Die Berge sind mächtige Wasserspeicher in Südtirol. Nur wo in der Sage Menschen die Schlernhexen erzürnt haben, verwandelten sich in den Dolomiten klare Rinnsale in übelriechende Schwefelquellen, weiß Hannes Rabanser, der mit den Schauermärchen der Gegend aufgewachsen ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Im Hotel Tirler jedenfalls hütet man sich davor, die dunklen Geister anzurufen.

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